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Presseinformation 19.11.2013

Seit Monaten bereitet sich die Gesundheitsregion Siegerland (GRS) darauf vor, die Vereinbarungen zwischen den beteiligten Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung  (KV) in der Region zur Umsetzung zu bringen.

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Hr.Hamacher (TK), Hr. Beckmann (BarmerGEK), Dr. Nordmann (KVWL), Hr. Litsch (AOK Nordwest), Dr. Mansfeld (GRS), Fr. Bender (DAK)

Bei der GRS handelt es sich um einen Zusammenschluss von Siegerländer Ärzten, die sich für mehr Zusammenarbeit engagieren. Und täglich werden es mehr, die Mitglied der GRS werden, um sich aktiv einzubringen.
Trotz hohem Engagement für die Patienten in der einzelnen Arztpraxis und der grundsätzlich guten Versorgungssituation in Deutschland gibt es noch viel zu tun in der Zusammenarbeit zwischen den niedergelassenen Ärzten, Krankenhäusern, Pflegeheimen und weiteren Akteuren in der medizinischen Versorgung.
Unser treibender Gedanke dabei: Ständige Ärgernisse für Patienten und Ärzte aus der Welt zu schaffen. Es geht also um mehr Information und Service gleichermaßen.
Mit Sorge beobachten wir außerdem, dass immer mehr ältere und kränkere Menschen von immer weniger Ärzten und Fachkräften versorgt werden. Hintergrund des Gesamtvorhabens ist somit, bei steigender Arbeitsbelastung in der Arztpraxis wie auch in anderen Bereichen dafür zu sorgen, dass Patienten dennoch gut versorgt werden. Dabei denken wir schon die Anforderungen der nächsten Jahre voraus und haben es uns im Rahmen des zweijährigen Vorhabens zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit den Krankenkassen und der KV Konzepte zu entwickeln, diesem negativen Trend entgegenzuwirken.
Was genau ist der Inhalt des Vorhabens? Es geht um Brennpunkte in der medizinischen Versorgung.
Neben der medizinischen Komponente spielt der soziale Aspekt eine bedeutende Rolle. Fehlender familiärer und sozialer Hintergrund führt dazu, dass immer mehr Menschen vereinsamen und Hilfe und Unterstützung in Institutionen des Gesundheitswesens suchen. Hier gilt es Lösungen zu finden.
 
IMG 9554Der ärztliche Leiter Dr. med. Martin Mansfeld formuliert sein Ziel wie folgt: „Erfolgreich sind wir dann, wenn es uns gelingt, die Versorgung in der Region so zu gestalten, dass sie attraktiv für junge Kollegen wird und es wieder Spaß macht, Arzt zu sein! Wir wollen die Medizin zukunftssicher machen.“